Unternehmen in der Schweiz müssen Recruiting-Strategien überdenken, um Top-Talente zu gewinnen

Markt-Update

Die erste Jahreshälfte 2016 zeigt eine stabile Nachfrage hinsichtlich der Recruiting-Aktivitäten der Unternehmen in der Schweiz. 

Dies trifft – so das Ergebnis des Markt-Updates 2016 von Robert Walters – sowohl auf permanente Anstellungen als auch auf Interim-Positionen zu.

Es ist zu erwarten, dass diese Nachfrage im weiteren Verlauf des Jahres anhält, begünstigt durch die positive Konjunktur in der Schweiz.

Unternehmen profitieren vom Wirtschaftswachstum und bauen ihre Geschäfte weiter aus. Folglich werden neue Stellen geschaffen. Dies bedeutet, dass Unternehmen – in einem stark wettbewerbsgeprägten Markt – ihre Personalstrategien überdenken und neue Ansprachekonzepte entwickeln müssen, um Top-Talente für sich gewinnen oder halten zu können.

Der Schweizer Arbeitsmarkt wird auch zukünftig durch Kandidaten bestimmt. Eine stetig hohe Nachfrage besteht für Legal und Compliance Professionals im Bereich Financial Services, welche auf den anhaltenden Bedarf durch die finanziellen Regulierungen zurückzuführen ist. Besonders Schweizer Unternehmen aus dem Handelssektor suchen Buchhalter, die neben der Fachexpertise fliessende deutsche/schweizerdeutsche Sprachkenntnisse aufweisen können. Internationale Unternehmen mit Sitz in der Schweiz zeigen sich dagegen auch für Professionals mit einem internationalen Background offen.

Nick Dunnett, Geschäftsführer von Robert Walters Schweiz & Deutschland sagt: „Der Schweizer Arbeitsmarkt floriert, das Vertrauen der Unternehmen treibt das Stellenwachstum an. Kandidaten können zurzeit aus einer Vielzahl an Stellenmöglichkeiten wählen, Unternehmen hingegen müssen ihre Recruiting-Strategien anpassen, um die Top-Talente zu überzeugen. Nichtsdestotrotz haben Unternehmen die  flexibel sind gute Chancen Talente für sich zu gewinnen.“

Weiterhin wird ein Aufwärtstrend bei den Einstellungen von Interim-Fachkräften in der Schweiz festgestellt. Wenn Positionen nicht in Festanstellung besetzt werden können, werden Personallücken durch den Einsatz von Interim-Managern überbrückt. Senior-Professionals, die Experten auf ihrem Gebiet sind, können sich so attraktive Tagessätze sichern.

Trotz des anhaltenden Wettbewerbs um die qualifiziertesten Fachkräfte sind die Gehälter in der Schweiz fast unverändert geblieben. Die inflationären Zahlungen von Gehältern und Boni haben sich beruhigt. Kandidaten akzeptieren auch geringere Gehälter bzw. ziehen einen Stellenwechsel in Betracht, wenn sie im Gegenzug bessere Karrierechancen oder eine ausgeglichene Work-Life-Balance erwarten können.

Nick Dunnett fasst zusammen: „Der Schweizer Arbeitsmarkt wird auch zukünftig durch Kandidaten bestimmt. Der Fachkräftemangel weist keine Anzeichen von Veränderung auf und veranlasst Personalverantwortliche, über Gehälter und Boni hinauszudenken, um Mitarbeiter für sich zu gewinnen und zu halten.“

Unser vollständigen Markt-Update steht hier zum Download bereit

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