So tragen Interim-Manager zur Lösung des Fachkräftemangels bei
Wie können Unternehmen auf den auch in der Schweiz vorhandenen branchenübergreifenden Fachkräftemangel reagieren? Mit dieser Frage setzte sich Robert Walters in einem Whitepaper auseinander.
Darin beklagten 68 Prozent der Unternehmen in der Schweiz, dass sie vom Fachkräftemangel betroffen sind. Gründe dafür: 70 Prozent erklärten, dass den zur Verfügung stehenden Kandidaten die benötigten fachlichen Skills und Erfahrungen fehlen. 36 Prozent sahen sich mit zu hohen Gehaltserwartungen konfrontiert, und 18 Prozent der Unternehmen fühlten sich dadurch eingeschränkt, dass die Kandidaten für die ausgeschriebenen Stellen überqualifiziert waren.
Personalengpässen mit zeitlich befristeten Experten begegnen
Nach der Umfrage von Robert Walters herrscht im Bereich Banking & Financial Services mit 42 Prozent der grösste Fachkräftemangel, gefolgt von 34 Prozent im Accounting & Finance und 27 Prozent im Bereich Legal/Compliance/Risk. Hauptauswirkungen von unbesetzten Stellen: Produktions- und Projekttermine können nicht eingehalten, Kundenerwartungen nicht erfüllt werden. Auch auf die Arbeitsmoral der übrigen Mitarbeiter schlägt sich der Personalmangel nieder und führt unter Umständen sogar zu einer höheren Fluktuation. Wie können Unternehmen dieses Problem umgehen?
Eine naheliegende und sehr effektive Lösung wird bisher nur von 18 Prozent der an der Studie teilhabenden Unternehmen herangezogen: die Beschäftigung zeitlich befristeter Interim-Manager.
Vorteile für Interim-Einstellungen:
- Headcount einsparen.
- Es fallen nur temporäre Gehalts- und Fixkosten für das Unternehmen an, das erleichtert die Budgetplanung.
- Gezielte Spezialistensuche: Interim-Experten sind schnell eingearbeitet, arbeiten effizient und eigenverantwortlich.
- Temp to Perm: Wenn alles gut läuft, werden Interimer fest angestellt.
William Andreae-Jones Associate Director von Robert Walters Switzerland AG, erklärt: "Wenn ein Unternehmen zeitlich definierte Projekte hat, für die Expertenwissen erforderlich ist, dann bieten sich Interimslösungen an. So besetzen wir beispielsweise im Compliance & Risk häufig Positionen mit Interim-Managern, die mit dem Schweizer Markt bestens vertraut sind und sich mit den hiesigen regulatorischen Themen in anderen Projekten bereits auseinandergesetzt haben."
Eine naheliegende und sehr effektive Lösung wird bisher nur von 18 Prozent der an der Studie teilhabenden Unternehmen herangezogen: die Beschäftigung zeitlich befristeter Interim-Manager.
Der Fachkräftemangel erledigt sich nicht von heute auf morgen
Laut der Umfrage von Robert Walters haben bisher 45 Prozent der Unternehmen einen Plan, wie sie dem Fachkräftemangel entgegenwirken können. 55 Prozent jedoch sind mit ihren Überlegungen zu diesem Problem noch nicht weit gekommen oder haben sogar keine Hoffnung, dass sie etwas bewirken können. Das Whitepaper von Robert Walters zeigt einige Strategien und Empfehlungen zur Mitarbeitergewinnung in einem sehr wettbewerbsorientierten Markt auf – das flexible Umschalten von permanenten Platzierungen auf Interim-Einstellungen ist nur einer von mehreren Lösungsvorschlägen.
Erfahren Sie mehr über Interim-Management in der Schweiz.
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